Was bleibt sind Schatten von Jules Melony

Rezension

Was bleibt sind Schatten // Jules Melony // Amrun Verlag // 2018 // 350 Seiten // TB & ebook



Ganz große Gefühle, Meloneneis und ein Drogendealer 



Polizistin und Hobbyfotografin Skye hat endlich die Chance, sich beim Chef zu beweisen. Sie muss den Dealer Nate beschatten, der zugegebenermaßen unheimlich, aber auch extrem attraktiv ist. Doch dann läuft etwas schief, und Skye ist auf Nates Hilfe angewiesen... und zwar mehr, als ihr lieb ist. 

Die beiden tauchen ab, und Skye verliert sich in einem Strudel aus Licht und Schatten.



Der Roman beginnt mit einem kurzen Prolog aus Nates Sicht, wird aber sonst aus Sykes Perspektive erzählt. Am Anfang werden die Charaktere, u.a. auch Sykes beste Freundin Maya, vorgestellt und man erhält einen Einblick in Skyes Charakter und auch in ihr großes Hobby, die Fotografie.

Recht schnell überschlagen sich die Ereignisse, und die Dynamik zwischen Skye und Nate bestimmt das Buch. Der Schauplatz ist ab da absolut umwerfend. Die Beiden tauchen in einer Hütte am See ab und es wirkt nicht nur romantisch, sondern wie eine eigene, kleine Welt. 

Es bleibt aber nicht nur dabei, sondern die Krimi-Elemente werden weiter aufgegriffen. Man verliert sich in der Geschichte und es wird nicht langweilig.

Das ist auch, was ich an dem Buch so mochte. Es ist keine typische, vorhersehbare Liebesgeschichte. Auch die Personen sind vielfältig und lebendig und es ist sehr abwechslungsreich. Jules Melony hat es geschafft, dass ich mich in die Story verliebe und gerne an Loch Ness in der Sonne sitzen würde.

Ich habe bis jetzt noch nie so ein Buch gelesen, denn ist weder nur Romantik, noch nur Krimi. Es ist... so viel mehr. 


Außerdem soll es bald eine Sidestory um Maya geben, und darauf bin ich schon sehr gespannt!