Squids von Leo Aldan

Rezension


Squids: Aus der Tiefe des Alls // Leo Aldan // BookRix // 2014 // 504 Seiten // TB & ebook




Die phantastische Reise des Jake Forrester



Inhalt: 


Der Astrophysiker Jake Dexter Forrester erwacht nach einem Sturz von einem Gletscher auf einem Schiff. Sofort denkt er an eine Entführung von politischen Feinden, denn er war einer unglaublichen Entdeckung nahe: ein neues Element.

Doch Jake merkt schnell, dass dies hier kein normales 

Schiff ist. Er trifft auf Pedro, der ebenfalls entführt wurde. Und auf die wunderschöne Mririam, die so anders als die anderen Passagiere ist.

Dann landet Jake in einer Welt, von der er nie zu Träumen gewagt hätte. Eine unglaubliche exotische Landschaft mit einer fremden Kultur. Doch nicht alles ist so atemberaubend, wie es scheint. Und die Kleristin Gura Limka, eine Art Hohepristerin, ist ebenso schön wie gefährlich.


Und selbst diese Welt, in der sich Jake langsam zurecht findet, ist noch nicht alles. Dahinter steckt etwas viel größeres und Jake will herausfinden was es ist. Das ist auch garnicht verkehrt, denn etwas steuert auf diese verwirrende, vielfältige Welt zu, etwas von zerstörerischer, gigantischer Gewalt. Und es ist nicht nur für Jakes neue Heimat gefährlich, sondern auch für seine alte. Wird Jake hinter die Geheimnisse kommen bevor es zu spät ist? Und was wird aus ihm und Miriam?



Meinung & Details:


Vorneweg: dies war der erste Sci-Fi-Roman, den ich je gelesen habe.

Die Geschichte wir aus wechselnden Perspektiven geschrieben. Aber darüber, sowie die Schauplätze, möchte ich nicht allzu viel verraten, um nicht zu spoilern. Der Reiz am Buch ist, es selbst zu entdecken.

Was ich sagen kann ist, dass man die Charaktere schnell lieben (oder hassen) lernt, und dass die Schauplätze absolut atemberaubend und detailliert beschrieben sind. Man kann sich einfach alles toll vorstellen und sich in die Personen rein versetzen.

Anfangs war ich positiv überrascht, wie leicht ich in die Story finde. Wie „normal“  und sympathisch die Charaktere sind und wie verständlich es war.

Die Grundidee gefiel mir. 

Ab ungefähr der Mitte des Buchs fiel es mir zunehmend schwerer. Ich musste mich manchmal richtig durchkämpfen und zum Lesen zwingen. Denn ab da wird es komplizierter. Der ursprüngliche Handlungsstrang unterliegt einem kleinen Twist und es werden weitere Charaktere eingeführt, was leider zur Folge hat, dass auf bekannte Figuren weniger Augenmerk gelegt wird. Öfters bin ich mit den fremden Namen durcheinander gekommen.

Als es dann noch um Raumfahrttechnik, Astrophysik und physikalische Theorien (u.a. Michelson-Morley-Experiement) ging, war's dann vorbei bei mir, denn damit kenne ich mich gar nicht aus. Obwohl es relativ verständlich zu erklären versucht wurde und obwohl mit diesem Teil - im Gegensatz zu anderen Büchern dieses Genres?- noch recht sparsam umgegangen wird, hatte ich so meine Schwierigkeiten. 



FAZIT:


Es gab Charaktere und Ideen, die mir wahnsinnig gefielen. Andere Elemente fand ich nicht so gut. Der Schreibstil ist flüssig und lässt einen gut eintauchen. Auch habe ich gelesen, dass manche das Buch als 'schräg' beschrieben. Im ersten Moment hätte ich das so unterschrieben, aber wenn man so drüber nachdenkt, ist es gar nicht so abwegig und verrückt. Und es lässt mich ein wenig über uns Menschen und unsere Gewohnheiten nachdenken. 



PS:


Zu dem Roman gibt es übrigens ein Prequel-Kapitel als ebook – und zwar gratis!


Link zum Buch