Mondstaub & Sonnenstürme

Rezension

Mondstaub und Sonnenstürme // Maja Köllinger // Drachenmond-Verlag // 9. Juli 2018 // 350 Seiten // TB 14,90 // eBook 4,99


🌟🌟🌟🌟⭐

4 von 5 Sternen





Wenn dir beim Lesen das ganze Universum der Emotionen durch die Adern fließt -

Galaktische Fantasy!




Inhalt:


Stella ist eine Sternenseele. Sie kann die kleinen Teile des Kosmos, die jeder von uns in sich trägt, in unseren Augen sehen. Gefühle, die Sternenbilder auf der Pupille zeichnen. Gedanken die wie Planeten in unserem Kopf kreisen. Und auch Geheimnisse bleiben ihr nicht verborgen.



Stella ist anders. Ein Außenseiter. Mit einer außergewöhnlichen Gabe. 

Als ihre Eltern ermordet werden, bricht für sie eine Welt zusammen. Es gab niemanden sonst, der ihre mysteriöse, manchmal unheimliche Einzigartigkeit so akzeptiert hätte.

Sie baut sich Stück für Stück ein neues Leben auf, penibel darauf bedacht, ihre galaktische Gabe geheim zu halten. Doch das ist gar nicht so einfach, denn Stella's Fähigkeiten werden immer stärker. Außerdem trifft sie auf Noris, der ihr ganzes Universum gehörig ins Wanken bringt.



Meinung & Details:



Die Geschichte wird aus Stellas Sicht erzählt. Man wird gleich von ihrem Charakter und ihrer Art gefangen genommen und direkt mit in diese unglaubliche Story entführt. Die Geschichte beginnt zügig und mitreißend, als wäre man ganz selbstverständlich ein Teil davon, aber ohne dass man das Gefühl hat, etwas nicht zu verstehen oder 'reingeworfen' zu werden. Man lernt die Protagonistin im Laufe der Zeilen so gut kenne, als wäre sie eine Freundin. Maja Köllinger hat wirklich geschickt geschrieben. Blumig, detaillreich, aber nicht zu ausschweifend. Sie nimmt den Leser an die Hand und entführt ihn in diese Fantasy-Geschichte, die in der realen Welt fußt.

Die anderen Charaktere, Stella's Familie, ihre Freundin und den geheimnissvolle Noris kann man sich so gut vorstellen, so als würden sie vor einem stehen.

Bei dem ganzen Buch habe ich immer nur gedacht: Das könnte man super verfilmen!

An einigen Stellen wird ein wenig mit Klischees gespielt, was mir aber in diesem Young-Adult Abenteuer gut gefiel, da es so echter wirkt und man mit den Figuren wachsen kann.


Schauplätze sind hier vor allem die Schule und Stella's neues zu Hause. 


Selbstverständlich darf auch die Romantik nicht fehlen. Die Autorin bindet die Lovestory elegant ein. Wenn der Verlauf vielleicht auch als typisch bezeichnet werden kann, ist es keinesfalls zu kitschig oder zu vorhersehbar, vor allem da das mystische Element nicht in den Hintergrund gedrängt wird.


Zitat:


„Das Schicksal war unergründlich. Der Weg des Lebens war nicht immer richtig oder gar leicht.

Warum sollte es für mich eine Ausnahme machen? Hätte ich das Schicksal aufhalten können?

Wäre ich dazu fähig gewesen, den Plan des Universums zu vereiteln?

Nein, unsere Lebenspfade sind verworren, ineinander verschlungen, sie überkreuzen sich und verlangen von einem, wieder rückwärts zu laufen. Und manchmal steht man in einer Sackgasse und weiß sich nicht mehr zu helfen.“



Fazit:


Toll. Lesenswert. Bitte mehr davon!

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