Goodbye 2018 - Hello 2019

Goodbye 2018, Hello 2019




Meinen literarischen Jahresrückblick kennt ihr ja schon. Aber natürlich gab es 2018 noch soviel mehr als Bücher. Und daran möchte ich euch auch gerne teilhaben lassen.



Mama 


Als Mutter war dieses Jahr ganz besonders aufregend. Mein kleiner Sohn ist 1 Jahr alt geworden und hat die fundamentalen Dinge des Lebens gelernt. 

Laufen. Die ersten Worte. Eine der schönsten Momente des Jahres, nein, meines Lebens: als mein Sohn das erste Mal MAMA gesagt hat. Die ersten wackeligen, freien Schritte. Das erste Mal Rennen. Auch das erste Mal hinfallen. Und zwar direkt so, dass eine kleine Narbe noch sein wunderschönes Gesicht ziert. 

Außerdem hat er etwas gelernt, was vor einem Jahr noch Utopie schien: Ohne Mama und Papa bleiben. Mittlerweile ist er gern bei Oma, er hat sogar – Trommelwirbel – dort übernachtet, als wir auf der Buchmesse waren! Und zwar ohne viele Tränen. Ich bin so stolz auf ihn.


Dieses Jahr wird ähnlich spannend werden. Denn im Sommer soll es in den Kindergarten gehen. Mein Kleiner Prinz – schon so groß! 

Und wenn alles gut läuft, beginnen wir, uns auf ein Leben ohne lästige Windel vorzubereiten. Ein Töpfchen ist schon da, der Nikolaus hat sogar ein Buch über das Thema gebracht. Aber mit noch nicht mal 2 Jahren machen wir uns auch keinen Druck. Wenn es klappt, ist es schön, wenn nicht, macht nichts. Das ist ohnehin ein Prozess der immer wieder kleine „Unfälle“ mit sich bringt.


Und unser Großer kommt in diesem Jahr auf die weiterführende Schule. Wenn ich Fotos von ihm sehe, auf denen er ist so alt ist, wie der Kleine Bruder jetzt, kann ich es kaum glauben. Schon fast ein Teenie. So klug, so sensibel, so rebellisch. Viele Herausforderungen, die die neue Schule mit sich bringen wird. 

Du wirst es meistern.



Leben eben


Wir sind Anfang des Jahres umgezogen, in eine größere Wohnung. Und passend dazu hat mein Mann einen neuen Job bekommen. Zwar stressig zu Beginn, aber ich bin soweit glücklich mit der Wohnung. Klar, es gibt immer Haken. Aber nichts ist perfekt.


Unser Urlaub – unser erster Urlaub mit dem Kleinen Mann – in Berlin. Wow, das war heftig... Leider hat die Deutsche Bahn uns die Reise nicht gerade angenehm gestaltet, sowohl bei der Hin- und besonders bei der Rückfahrt. Dann lief auch erst in Berlin nichts wie geplant -  unser erster Tag war leider wegen einer Fehlinformation und einer geschlossenen Attraktion im Eimer. Dazu kam ein schreiendes, hypersensibles Kleinkind, dass in der U-Bahn schier ausgerastet ist. Dem einfach alles zu viel war. Und am Tag vor der Abreise kam dann noch hohes Fieber – und kein Arzt auf die Schnelle in Sicht. 

Dennoch gab es natürlich viele schöne Momente, und wir sind um viele Erfahrungen reicher. Ich werde aber den nächsten Urlaub auf jeden Fall etwas anders planen. Mit Kleinkind reisen ist doch ´ne ganz andere Hausnummer....


Über die Buchmesse habe ich ja schon etwas geschrieben. Aber nicht nur die Messe an sich war das Besonders. Es war das erste Wochenende für meinen Mann und mich allein – seit der Geburt des Kleinen. Es war aufregend, schön, von der Messe selbst abgesehen auch entspannend. Das Hotel war einfach toll und Hach! – Wiederholungsbedarf.


Im Sommer haben wir einen großen „Yard Sale“ veranstaltet. Der lief so gut, dass wir auch hier über eine Fortsetzung nachdenken.


Überhaupt konnte ich mich dieses Jahr etwas mehr verwirklichen, auch mit dem Blog, da ich nun den Kleinen auch mal „Abgeben“ kann. 


Ich hatte zB ein tolles Fotoshooting mit einer alten Freundin mit einfach atemberaubenden Bildern.



People are people


Ich habe dieses Jahr neue Freundschaften geschlossen bzw. einige vertieft. Ich habe eine Freundin dazu gewonnen. Für diese Menschen bin in dankbar und freue mich, dass sie nun Teil meines Lebens sind. Menschen, auf die ich bauen kann und mit denen ich reden kann, wenn es mir mal nicht so gut geht. 

Aber ich habe auch einige Enttäuschungen erlebt. Menschen, auf die man sich nicht verlassen kann. Die nur nehmen und nicht geben. Die hinter meinem Rücken schlecht über mich reden, aber mir ins Gesicht lächeln. Außerdem habe ich versucht, alte Dinge aufleben zu lassen. Doch manche Dinge sind eben Vergangenheit, weil sie es auch guten Gründen nicht in unsere Gegenwart geschafft haben. Manche Menschen wiederum überraschen.

Auch habe ich gemerkt, wem ich wichtig bin, und in welche Kontakte es sich nicht mehr lohnt, Energie zu investieren.



Vorsätze 2018 


Ich hatte mir unter anderem vorgenommen, mich mehr mit Zerowaste, Plastikmüll und Umweltschutz auseinander zu setzen und meinen Müll zu reduzieren. Ob ich wirklich reduziert habe weiß ich nicht, aber ich habe mich extrem mit den Themen beschäftigt und versuche, weniger Plastik zu kaufen. Außerdem haben wir viele Sachen „aufgesammelt“, und da ist echt viel bei rumgekommen! Wir haben z.B. über 3 Euro an Geld einfach gefunden, und über 4 Euro an Pfand eingesammelt. Ein Schmusetuch hat sogar zu seinem Besitzer zurück gefunden, der es schmerzlich vermisst hat: es war das Lieblingskuscheltier eines kleinen Mädchens.


Abnehmen und mehr Sport machen war, wie so oft, auch dabei. Ich habe zwar nicht viele Kilos verloren, aber ich habe, eher durch Zufall, mit Zumba angefangen. Das tut mir total gut und macht Spaß und ich werd das auf jeden Fall weiterführen, vielleicht sogar intensivieren.



Vorsätze 2019 


Ich hatte vor Silvester nicht so viel Zeit, mir Gedanken zu machen und bin mit nur einem Vorsatz in das neue Jahr gestartet. Aber nun sind mir doch noch einige Gedanken gekommen, was ich dieses Jahr umsetzen möchte. 


Ein Vorsatz ist, wieder vegetarisch/vegan zu leben. Aaaaaber ich werde das ohne Druck mache. Ich werde die Reste verbrauchen und mich dann langsam wieder reinfühlen. Ich denke, das wird gut klappen, denn ich habe ja vor der Schwangerschaft auch vegetarisch gelebt. Ich muss mich nur wieder umgewöhnen und dafür nehme ich mir so viel Zeit, wie ich brauche.


In der Wohnung würde ich gern noch dieses und jenes verändern. 


Außerdem werde ich wohl abstillen, was uns schwer fallen wird. 


Es sind eher „Ideen“, die ich schon lange habe, und nicht alles wird sofort umzusetzen sein. 

Ich möchte mich, wie gesagt, nicht damit stressen.

Silvester ist im Grunde auch nur ein Tag – 

man kann jeden Tag etwas erreichen, jede Minute etwas ändern und Entscheidungen treffen.


Der Jahreswechsel ist nur ein kleiner Anstoß :)

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